Innere Reinigung
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Liver Plus®
Artikelnr.: 135
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Beschreibung
Liver Plus® reinigt und entgiftet die Leber
Liver Plus® schützt Ihre Leber vor negativen Wirkungen einer ganzen Reihe toxischer Stoffe und deren Stoffwechselprodukte, wie z. B. Alkohol, Medikamente, ungeeignete Essgewohnheiten, negative Umwelteinflüsse usw.
Grundwissen – Leber
Die Leber ist das größte Organ im Bauchraum. In ihr laufen sämtliche lebenswichtigen Stoffwechselvorgänge (Verarbeitung von Bestandteilen aus der Nahrung, Gewährleistung einer adäquaten Blutgerinnung, Abbau von giftigen Stoffwechselprodukten, Förderung der Verdauung durch Bildung der Gallenflüssigkeit etc.) ab. Verschiedenartige Störungen (z.B. unterschiedlichste Giftstoffe) bewirken in der Regel eine immer gleiche, mehr oder weniger stark ausgeprägte Schädigung des Organs. Die Leber besitzt die Fähigkeit, sich von nicht langfristig einwirkenden, schädigenden Einflüssen und ihren Folgen doch recht rasch und in der Regel auch vollständig zu erholen. Es soll hier die Fettleber und die Leberzirrhose abgehandelt werden sowie die Gruppe der Leberentzündungen (Virusentzündungen und "autoimmune" Leberentzündungen).
Die Fettleber ist dadurch bedingt, dass die Leber nicht mehr ausreichend in der Lage ist, Fette zu verarbeiten. Diese Fette werden dann in der einzelnen Leberzelle abgelagert, die ein Übermaß an Fett enthält. Dieses bedingt dann die Verfettung der gesamten Leber. Die Fettleber ist in der Regel Folge von schädigenden Einflüssen auf den Leberstoffwechsel. Hier ist zuerst der Alkohol zu nennen, aber auch Überlastung mit Fetten bei angeborenen Fettstoffwechselstörungen, oder bei Blutzuckererkrankung (Diabetes mellitus) bewirken diese Schädigung. Wenn der schädigende Einfluss nicht mehr vorhanden ist (Verzicht auf Alkohol, Behandlung einer Blutzuckererkrankung etc.) erholt sich die Leber in der Regel vollständig und die Verfettung der einzelnen Leberzellen geht zurück. Die Leber kann dann wieder ihre Stoffwechselfunktion voll ausfüllen.
Im Gegensatz zur Fettleber ist bei der Leberzirrhose eine Rückbildung nicht mehr möglich. Besteht z. B. ein schädigender Einfluss, der eine Fettleber bedingt über einen längeren Zeitraum, so kann sich aus der Fettleber eine Leberzirrhose entwickeln. Der Unterschied zwischen beiden Erkrankungen liegt darin, dass die Struktur und die Funktion des gesamten Organs bei der Fettleber erhalten bleiben (und demzufolge rückbildungsfähig sind), bei der Leberzirrhose jedoch der Aufbau des Organs durch einen nicht rückbildungsfähigen Umbau dermaßen gestört wird, dass auch die Organfunktion nicht mehr ausreichend aufrechterhalten werden kann. Eine Vielzahl von ursächlichen Störungen kann letztlich eine Leberzirrhose bedingen. An erster Stelle ist die Alkoholkrankheit zu nennen, die in der Regel über die Ausbildung einer Fettleber in der Zirrhose mündet, aber auch Virusentzündungen der Leber (siehe unten), chronische Erkrankungen im Bereich der Gallenwege, die den Abfluss der Gallenflüssigkeit behindern, auch eine chronische Herzschwäche und eine große Anzahl von Stoffwechselstörungen können einer Zirrhose ursächlich zugrunde liegen. Je nach dem, in welchem Ausmaß das Organ umgebaut ist, leidet dessen Funktion geringgradig oder aber unter Umständen so stark, dass auch eine Lebertransplantation erwogen werden muss (diese ist bei Weitem nicht bei allen Formen der Zirrhose einsetzbar). Die Folgen einer Zirrhose sind vor allem der Verlust der Organfunktion bei der Gerinnungsbildung (es besteht eine Blutungsneigung) und bei der "Filterfunktion" des Blutes aus dem Magen-Darm-Trakt: das nährstoff-angereicherte Blut aus dem Darm durchströmt die Leber und wird dort wie in einem Filter von den Nährstoffen "gereinigt", die dann in der Leber weiterverarbeitet werden. Diese Filterfunktion ist durch den Organumbau bei der Leberzirrhose gestört; der Filter ist "verstopft". Dadurch kommt es zu einer Stauung im Bereich der Magen-Darm-Gefäße. Das Blut sucht sich dann einen "Umweg", da der "Filter der Leber" nicht mehr ausreichend aufnahmefähig ist. Es kommt so zu Umgehungswegen des Blutes, die zum Anschwellen der Gefäße im Rahmen dieser Umwege führen. Die Krampfadern der Speiseröhre (Ösophagusvarizen) sind die schwerwiegendste Folge und nicht selten Ursache von hohen Blutverlusten über die Speiseröhre. Da eine Rückbildung des Leberumbaus nicht mehr möglich ist, kann auch die Behandlung der Leberzirrhose nur darauf abzielen, soweit wie möglich die verminderten Organfunktionen zu ersetzen oder aber den "Stau" im Magen-Darm-Bereich und seine bedrohlichen Folgen zu vermindern.
Entzündungen der Leber können zum einen durch Viruserkrankungen, zum anderen durch seltene nicht virale Erkrankungen verursacht werden. Die eigentlichen Virusentzündungen der Leber werden eingeteilt nach Großbuchstaben: Virus-Hepatitis A-E. Von Bedeutung sind in unseren Breiten die drei Entzündungen A bis C. Im Beschwerdebild unterscheiden sich alle Virus-Hepatitisformen kaum. Ihre Unterscheidung ist ausschließlich möglich durch Blutuntersuchungen!
Die Virus-Hepatitis Typ A ist eine Kinderkrankheit. Die Infektion erfolgt über verunreinigte Lebensmittel (Salat mit "Naturdüngung") oder auf verschiedenen anderen Wegen. In fast allen Fällen verläuft diese Virusentzündung gutartig und hinterlässt keinerlei Folgen am Organ. Die Beschwerden sind vergleichbar denen einer normalen Virusgrippe, wobei es aber als typisches Zeichen der Erkrankung zu Gelbverfärbung der Augen und auch der Haut kommen kann. Typischerweise tritt diese erst auf, wenn es dem Patienten bereits wieder besser oder gut geht und das oft begleitende Fieber schon rückläufig ist. Wenn die Erkrankung abgeklungen ist, hinterlässt sie einen dauerhaften Schutz vor neuer Infektion. Auch eine Impfung ist möglich: sowohl als passiver Schutz durch Antikörper (z. B. vor einer Fernreise), als auch durch aktiven Schutz (Provozierung der Antikörperbildung durch Infektion mit einem abgeschwächten, nicht krank machenden Virus). Der letztgenannte Schutz bedarf mehrerer Impfungen.
Schon gefährlicher ist die Virus-Hepatitis Typ B. Die klinischen Beschwerden sind vergleichbar denen der A-Hepatitis, die Infektion erfolgt jedoch durch Blut oder Blutprodukte, durch Übertragung während der Geburt von Mutter auf Kind oder (selten) durch sexuellen Kontakt. Diese Form der Hepatitis verläuft in etwa 5% der Fälle chronisch, die anderen Fälle heilen folgenlos aus. Der chronische Verlauf birgt die Gefahr der Entwicklung einer Leberzirrhose (siehe oben) und - in seltenen Fällen - eines Leberkrebses. Auch gegen die B-Hepatitis ist eine Impfung möglich in aktiver Form. Mehrere Impfungen bis zum wirksamen Schutz sind nötig. Bei chronischem Verlauf ist die Behandlung mit Lamivudin eine neuere Behandlung ohne die vom Interferon bekannten Nebenwirkungen. Es kommt allerdings nach längerer Behandlung mit dieser Substanz noch zunehmend häufig zum Auftreten von Resistenzen.
Die Virus-Hepatitis Typ C ist in ihrem Verlauf für den Betroffenen noch bedrohlicher: Die Erkrankung verläuft in den meisten Fällen chronisch und endet - soweit dies bisher bekannt ist - in über der Hälfte der Fälle nach ca. 10-15 Jahren in einer Leberzirrhose (siehe oben). Die Infektion erfolgt durch Blut und Blutprodukte (besonders Drogenabhängige sind gefährdet!), seltener auch durch sexuelle Übertragung oder über andere, nicht in allen Einzelheiten bekannte Ansteckungswege. Eine Impfung ist nicht möglich. Die Behandlungsmöglichkeiten der Typ C-Hepatitis sind seit der Einführung des Interferons und mit der gleichzeitigen Gabe von Ribavirin (eines Mittels zur Bekämpfung des Viruswachstums) deutlich besser geworden; besondere Interferone (sog. pegylierte Interferone, z.B. Pegasysâ) haben die Erfolgschancen weiter verbessert; künftig ist eventuell durch Amantidine (eine schon lange bekannte Substanz in der Virusbehandlung) eine weitere Verbesserung zu erreichen. Durch die sehr nebenwirkungsreiche Behandlung können immerhin bis zu 70% der Patienten vom Virus befreit werden (der Typ des Virus bestimmt wesentlich die Prognose). Es sind weitere Fortschritte zu erwarten. In jedem Fall stellt die Behandlung eine belastende, eingreifende und oft das Leben verändernde Maßnahme für den Betroffenen dar. Es entstehen derzeit noch sehr hohe Kosten. Wegen der genannten Nebenwirkungen (vor allem Nebenwirkungen auf das Blutbild, sowie Depressionsneigung und andere) sind engmaschige Kontrollen erforderlich.
Vor allem Frauen sind betroffen von der relativ seltenen autoimmunen Hepatitis. Auch hier unterscheidet man verschiedene Formen nach Maßgabe der im Labor zu differenzierenden Antikörper. Ursache dieser Erkrankung ist eine "Fehlsteuerung" des körpereigenen Abwehrsystems. Wie bei einer Transplantation, wo das Abwehrsystem das transplantierte Organ (z. B. eine Niere) als körperfremd erkennt und abstößt, so kommt es hier zu einer "Abstoßungsreaktion" gegen ein körpereigenes Organ, das vom Immunsystem behandelt wird als wäre es körperfremd. Man kennt diese Reaktion von anderen Organen in gleicher Weise (z.B. Schilddrüse oder Niere, aber auch von der Haut). Die dann gebildeten Antikörper sind im Blut messbar. Auch diese Erkrankung ist chronisch, endet unbehandelt meist in einer Leberzirrhose (siehe oben) und bedarf einer in der Regel langfristigen Behandlung. Eingesetzt werden hier unter anderem Cortison (Prednison) und Azathioprin. Die Wirkung auf die Leber und die möglichen Nebenwirkungen bedingen engmaschige Kontrollen.
Inhaltsstoffe von Liver Plus®:
Es besteht aus den gut bekannten westlichen Pflanzen
Mariendistel-Extrakt (ca. 80% Silybum marianum),
Dandelion Root (Löwenzahnwurzel),
Blessed Thistle (Distelkraut)
sowie den sehr effektiven chinesischen Pflanzen Schisandra chinensis (Wu wei zi, Chinesisches Spaltkölbchen, Chinabeere) und Swertia pseudochinensis.
Einnahmeempfehlung:
3 x täglich 1-2 Kapseln Liver Plus®
Inhalt: 90 Kapseln
Obige Ausführungen ersetzen nicht eine Beratung durch Ihren Arzt oder Heilpraktiker.
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